Geschichte


Burgund: Die erste Hochblüte fällt in die Antike. Um 500 v. Chr. wird die Region von der hochentwickelten Kultur der Kelten geprägt. Auf sie folgen die Römer, die u.a. Autun gründen und den Bau von Strassen vorantreiben. Um das Jahr 1000 leiten Mönche einen neuen Aufschwung ein, die romanischen und gotischen Klosterbauten werden zum Vorbild in ganz Europa. Die Mönche bringen auch den Weinbau zur Blüte. Das Hochmittelalter steht im Zeichen der kunstsinnigen Valois-Herzöge, die ihre Hauptstadt Dijon prachtvoll gestalten. Ein für die Schweiz bekannter Herzog ist Karl der Kühne. Karl der Kühne verlor bei Grandson das Gut, bei Murten den Mut, bei Nancy das Blut.
Die Industrialisierung des 19. Jh. verläuft im Burgund eher sanft. Um so mächtiger werden die Weinhändler und Winzer, die die Tropfen der Region weltweit berühmt machen.